Hauptleute der 3. Kompanie

Franz Streitbürger 2001 – 2016

streitbuerger
Nach Engelbert Rohde der jüngste Hauptmann, den die Bürgerschützengilde je hatte. Nach zweijähriger Aufbauarbeit als Stellvertreter unter Hauptmann Reinhold Peters übernahm Franz Streitbürger mit Unterstützung von Ralf Heinemann (Stellvertreter), Heinrich Bülling (Schießwart) und Peter Kosberger (Versorgungsoffizier) die Amtsgeschäfte.Mit Jugendschießen, Jugendnachmittagen konnte besonders durch Mundpropaganda eine stattliche Zahl von Jugendlichen für die aktive Teilnahme bei der 3. Kompanie gewonnen werden.
Die Pflege des Zusammenhaltes zwischen der Stadtkapelle Bad Driburg und der Rot Weissen Garde liegt ihm sehr am Herzen. Für die Stadtkapelle wird seit 2004 die Bewirtung des Konzert auf dem Schützenplatz durchgeführt. Die Rot Weisse Garde wird zum Karnevalsauftakt unterstützt.
Die gegenseitige Unterstützung ist ein tolles Miteinander.2004 wurde der Vorstand durch Albert Ostermann, Werner-Christian Avenarius und Björn Pauly ergänzt.
Seit 2004 gibt es die 3. Kompanie auch im Internet. Auf Initiative von Tobias Höltring wurde diese Internetpräsens unter dem Namen „Driburgs-Dritte“ ins Leben gerufen. Von 2005 bis Jan. 2010 wurde die Seite von Christoph Spieker gepflegt, aktualisiert und auf dem Laufenden gehalten. Seit dem kümmern sich der Franz Streitbürger (Inhalt) und Andreas Vergin (Technik) um die Aktuallität der Homepage.Seit dem Jubiläum im Jahr 2008 wird der Kontakt zur Schützengruppe Pohlmann aus Rheda Wiedenbrück gepflegt. Wechselweise besucht man sich nun wieder.

Im Februar 2009 standen nach 10jähriger Amtszeit Neuwahlen auf der Tagesordnung der Kompanieversammlung. Der Hauptmann hielt einen Rückblick auf 10 Jahre Vorstandsarbeit und die Anfänge, wie sich der Vorstand auf der Offiziersversammlung im Januar 1999 in der Gaststätte „Zur Linde“ gefunden hatte. Mit einem Klos im Hals musste er seine Vorstandskollegen Ralf Heinemann, Heinrich Bülling und Peter Kosberger nach 10 Jahren gemeinsamer Arbeit zum Wohl der 3. Kompanie verabschieden. Auch Werner-Christian Avenarius, Albert Ostermann und Björn Pauly standen für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung. Alle Sechs sagten jedoch zu, auch weiterhin „Gewehr bei Fuß“ zu stehen, wenn die Dritte sie braucht. Der Hauptmann bedankte sich bei den Ausscheidenden mit einem Präsent und wurde ebenfalls mit einem Erinnerungsstück an die gemeinsame Zeit bedacht.
Nun standen Neuwahlen an. Franz Streitbürger hatte bereits anlässlich der Versammlung in 2008 angekündigt, dass er bereit ist eine weitere Amtszeit zu kandidieren, wenn sich Schützen finden, die bereit sind in der Dritten mit anzufassen. Nach einigen Gesprächen im Vorfeld der Versammlung war dies auch gelungen. In den Vorstand wurden einstimmig gewählt: Wolfgang Hundte (Stellv. Hauptmann), Dirk Lause (Schießwart), Peter Meiners (Versorgungsoffizier), Wolfgang Spork und Andreas Spieker als Beisitzer.

2011 schieden Peter Meiners und Wolfgang Spork aus dem Vorstand aus. Versorgungsoffizier wurde Andreas Spieker. Ergänzt wurde der Vorstand durch Ralf Heinemann und Peter Kosberger als Beisitzer.
Gemeinsam will der Vorstand bis 2014 die Geschicke der „Dritten Kompanie“ der Bürgerschützengilde Bad Driburg e.V. leiten.

Im Februar 2014 wurde nach 5 Jahren erneut gewählt – nach Satzungsänderung – für einen Amtszeit von 3 Jahren. Von den Vorstandsmitgliedern blieben neben dem Hauptmann Franz Streitbürger, sein Stellvertreter Wolfgang Hundte und der Schießwart Dirk Lause. Um den Vorstand auf „breitere Füße“ zu stellen galt es weitere Schützenbrüder mit ins Boot zu nehmen. Spontan erklärten sich Walter Hagemeier, Lutz Hoheisel und Jürgen Streitbürger bereit für die nächsten 3 Jahre im Vorstand mitzuhelfen.

Reinhold Peters 1989 – 2001

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Reinhold Peters hatte es zunächst schwer, sich gegen die „Hardliner“ in der Dritten durchzusetzen. Schließlich war er der erste Schütze, der direkt in das Amt des Kompanieführers gehoben werden sollte. Doch Dank der behutsamen Aufbauarbeit durch seinen Vorgänger Aloys Wolff und mit tatkräftiger Unterstützung seiner Vorstandskollegen Theo Bönnighausen / Josef Stork (stellv. Hauptmann), Frank Rohde (Rechnungsführer), Frank Heinemann, Heinrich Mügge und Ludger Stolte (Schießwarte) konnten bald auch die schärfsten Kritiker überzeugt werden.Reinhold Peters erklärte es zu seinem Ziel, die Interessen der Mitglieder seiner Kompanie wieder in den Vordergrund zu stellen und den Zusammenhalt der Truppe durch gemeinsame Aktivitäten zu stärken. So wurde in seiner Amtszeit zum Beispiel das Kompaniefest so wie es heute noch stattfindet ins Leben gerufen. Das nach unvergessenen Abenden mit namhaften Künstlern wie Ingo Ingwersen (Er brachte das Schützenhaus mit einem super Programm zum Toben) zu einem echten Highlight im Kompanieleben avancierte. Unterstützt von der Dortmunder Brauerei (Clemens Ostermann) und Annette Heinemann, die zum Selbstkostenpreis für gewohnt gutes Essen sorgte, konnten so mehr als 300 (!) Schützenbrüder mit ihren Damen zu einem tollen Fest in das Schützenhaus gelockt werden. Weitere Höhepunkte waren das beliebte Familienfest im Driburger Grund sowie die von Hermann Gebhardt perfekt organisierte Bootsfahrt auf der Weser, die vielen Mitgliedern mit Freude in Erinnerung geblieben ist.Die Erlöse der Veranstaltungen kamen der gesamten Bürgerschützengilde (z.B. durch die Anschaffung neuer Objekte, wie die Rolltore im Schützenhaus oder das Zugangstor zum Schützenplatz) genauso zu Gute wie die aktive und engagierte Nachwuchsförderung der Dritten. Der Vorstand war bemüht, auch die kleinsten Mitglieder durch den Aufbau einer Jugendgruppe in das Vereinsleben zu integrieren. Hier ist insbesondere Josef Stork hervorzuheben, der die Jugendarbeit mit viel Herzblut und Ideenreichtum vorangetrieben hat. Zu den extra geschaffenen Jugendnachmittagtagen kamen so bis zu 25 Jungschützen. Besonders bei den Ausmärschen am Schützenfest boten die Jugendlichen traditionell gekleidet mit Schiffchen und weissen Hemd ein tolles Bild für Zuschauer und Teilnehmer.

Zusammen mit Oberleutnant Reinhard Heinemann und dem leider inzwischen verstorbenen Generalplatzmajor Johannes Loke wurde auch die partnerschaftliche Beziehung zu anderen Schützenvereinen gefördert und stetig ausgebaut. Nach der Wiedervereinigung fanden so zahlreiche Besuche und Gegenbesuche mit den Schützenvereinen Mühlhausen und Görmar statt, die viele neue Freundschaften mit sich brachten und den guten Ruf der Dritten Kompanie auch über das schöne Weserland hinaus getragen haben

Aloys Wolff 1984 – 1989

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Aloys Wolff hat mit Unterstützung seiner Vorstandskollegen Berni Heinemann (Stellvertreter), Ferdi Konze und Werner Avenarius (Schießwart) die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortgesetzt und ausgebaut.
Es wurde erstmals ein Tanz in den Mai im Wildschütz organisiert. Dieser fand bei den Mitgliedern so großen Anklang, dass noch zwei weitere Wanderungen mit Tanz in den Mai nach Kanne in Siebenstern stattfanden. Jedes Jahr wurde außerdem noch ein Herbstfest gefeiert, das immer hervorragend besucht wurde.
In seine Amtszeit fiel auch der Neubau unseres Schützenhauses. Dank des großzügigen Spendenaufkommens der Schützen, besonders aus dem Bereich der III. Kompanie, konnte der Bau realisiert werden. Die erste Großveranstaltung im noch nicht ganz fertigen Schützenhaus war das Herbstfest der III. Kompanie.
Die erfolgreichen Veranstaltungen wie Familienwanderung zum Driburger Grund wurden ausgeweitet.

Engelbert Rohde 1969 – 1984

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In der 15jährigen Amtszeit von Engelbert Rohde und seinen Vorstandskollegen Willi Hagemann (Schriftführer), Johannes Wiegand (Stellvertreter) und Werner Avenarius (Schießwart) wurden einige Veranstaltungen neu ins Leben gerufen, die in der Folgezeit von den Nachfolgern gern übernommen wurden.Als eines der ersten Kompaniefeste seiner Amtzeit wurde von Willi Middeke (ehemaliger Wildschützwirt) ein zünftiges Fest auf der Ponterosa (Ranch von Fritz Böhnke) organisiert.
Es folgte ein Schinkenessen in der Tenne (Tennen-Wirt war damals noch unser Offizier Georg Bruns) die Schinken wurden damals von div. Schützen gesponsert. Aus dem Erlös und regelmäßig durchgeführten Tombolas wurde die Kompaniearbeit des Schützenjahres finanziert.
Nach den genannten Anfängen folgte dann im Kurhaus mit Unterstützung von Matthias Schober (Kurhausdirektor) ein Galakompaniefest mit den Los Companieros und der Callas von Niehl Renate Fuchs (Super Kölner Karnevalistin). Unsere älteren Schützenbrüder werden sich bestimmt noch gut erinnern können.In der Amtszeit von Engelbert wurde auch ein freundschaftliches Verhältnis zur Gruppe Pohlmann (Schützenverein in Rheda-Wiedenbrück) gepflegt. Durch einige Besuche und Gegenbesuche wurden zahlreiche Freundschaften geknüpft.
Bei den ersten Familienausflügen waren noch Werner Avenarius sen. (der Opa unseres stv. Schießwartes Werner-Christian Avenarius) und Kröger’s Karl mit von der Partie. Sowohl Luftballonwettbewerb, Torwandschießen und Schwammwerfen sowohl auf dem Schützenplatz mit Kletterstange als auch im Driburger Grund in Altenbeken fallen in diese Amtszeit.
Zum ersten Jugendnachmittag im Wildschütz rief die 3. Kompanie auf und zahlreiche Jugendliche nahmen die Einladung an. Eine stattliche Zahl meldete sich hierauf als Mitglied der Bürgerschützengilde an und ist noch heute dabei. Erstmals wurden nach dieser Veranstaltung für die jungen Marschierer Schiffchen angeschafft.Zum Schützenfest 1972 mit Schützenkönig Franz Streitbürger stellte die 3. Kompanie mit 165 Mann die stärkste Kompanie bei den Ausmärschen.

Als wichtige Punkte bleiben noch zu nennen, die Renovierung des Schießhauses, das Jubelfest zum 150jährigen Bestehen der Bad Driburger Bürgerschützengilde 1983 und die Einführung des Disco-Abend vor Schützenfest für die Bad Driburger Jugend. Diese Veranstaltung wurde von der Dritten Kompanie ins Leben gerufen und im späteren Verlauf von der Gilde weitergeführt.

Gerd Werres für W.Tewes kommissarisch ab 1964

Gerd Werres als Schützenkönig 1961

Gerd Werres als Schützenkönig 1961